G.20 Aktionstage vom 28.1.-4.2 2018

„Eine Gesellschaft hat versagt, wenn sie die in ihre Knäste steckt, die
sie in Frage stellt! – Block G20 und nicht unsere Stimmen“

***G20 Aktionstage vom 28.1. – 4.2.2018***
******Demo in Lüchow am 02.02.2018*****
Treffpunkt: 02.02. um 16 Uhr vorm Gebäude der Elbe Jeetzel Zeitung in
Lüchow (Wallstraße 22)

Wir waren mit vielen von euch während des G20 in Hamburg aktiv. An diese
Erfahrung wollen wir sichtbar und an möglichst vielen Orten mit
unterschiedlichen Aktionen anknüpfen. Es ist bereits 2018 und noch immer
sitzen unsere Freund*innen und Genoss*innen seit dem G20-Gipfel in
U-Haft oder warten auf ihre Berufungs-verfahren. Noch immer wird ein
Bild der gefährlichen Gewalttäter*innen sterilisiert. Die brutalen
Polizeiübergriffe vor, während und nach dem Gipfel sollen
heruntergespielt oder vergessen werden. Der Mythos von
bürger-kriegsähnlichen Zuständen in der Schanze hat in der
Öffentlichkeit nach wie vor Bestand und bietet dem Gericht eine
willkommene Grundlage, um absurd hohe Strafen zu verhängen. z.B. Peike-
Vorwurf Flaschenwurf_2,7 Jahre; Christian- Vorwurf Flaschenwurf_3,5
Jahre; Sebastian- Vorwurf Flaschenwurf_3,5 Jahre. Diese drakonischen
Strafen sollen als Abschreckungsmaßnahme dienen, der Widerstand gegen
die Politik der G20 kriminalisiert und die herrschenden Verhältnisse
gefestigt werden.
Dies alles soll von der eskalativen Strategie der Bullen ablenken, den
G20 als Aufstandsbekämpfungs-Übungsfeld im städtischen Raum stattfinden
zu lassen.

Die medienwirksam inszenierten Razzien bei Menschen, die in HH-
Rondenbarg von den Bullen angegriffen wurden und die öffentliche
Fahndung mit Fotos und Videos von Personen, die am G20-Protest
teilnahmen, haben das Ziel möglichst viele von der Teilnahme an
zukünftigen Demos abzuschrecken und zum Schweigen zu bringen. Zudem
versucht die Polizei mit dieser Fahndungsoffensive die Deutungshoheit
über die Ereignisse rund um den G20 zu gewinnen. An der öffentlichen
Denuziationskampagne sind die Mainstream-Medien federführend beteiligt.
Auch die hiesige Elbe-Jeetzel-Zeitung schwimmt brav auf der repressiven
Welle der Berichterstattung zum G20 mit und hat unhinterfragt die
PR-Offensive der Polizei übernommen. Auch die hiesige Polizei nervt uns
permanent im Verkehr, schikaniert mit rassistischen Kontrollen oder
glänzt durch Überwachung.
Auch 212 Tage nach Hamburg haben sie uns nicht kleinbekommen. Lasst sie
uns gemeinsam nehmen, die Strasse. Wir feiern die transnationale
Aktionswoche und tragen den Protest von Hamburg hin vor die eigene Tür
nach Lüchow. Gegen ihr brutales Verwertungssystem und Repression, für
Solidarität mit den Gefangenen, den Spass an der Rebellion und die
gute Laune , die wir uns ganz sicher nicht verderben lassen!

Betroffen sind einige, gemeint sind wir alle. Mit Solidarität im Herzen
und Musik aus dem Lauti geht’s durch Lüchow. Kommt zur Demo!

Treffpunkt: 02.02. um 16 Uhr vorm Gebäude der Elbe Jeetzel Zeitung in
Lüchow (Wallstraße 22)

– – – –
Eine kräftige Umarmung an alle Mitstreiter_innen, all die Rebell_innen,
die der deutsche Staat eingesperrt hat. Solidarische Grüße an die
Revolutionär_innen und Rebell_innen in den Knästen auf der ganzen Welt…
Freiheit für die Gefangenen!

Infoveranstaltung im Exchange

14.2 2018 – All Cops are Staatsgewalt

Geschichte und Funktion der Polizei sowie ihr Auftreten als politischer Akteur
Wie gibt sich der Polizeiapparat in der Öffentlichkeit

wie kann mensch sich der Kontrolle und ihren Maßnahmen
entziehen

27.2.2018 Millitarisierung der Polizei

wie kam es dazu,dass vollbewaffnete und paramilitarisch vorgenhende Spezialeinheiten beim G20 eingesetzt wurden .

Exchange
Altperverstrasse 19 :00 Uhr

kampage griechenland„ YOU CANT EVICT A MOVEMENT – YOU CANT EVICT SOLIDARITY

Liebe Freund*innen und Genoss*innen, liebe Mitstreiter*innen und
Weggefährt*innen.

Wir möchten Euch hiermit auf (unsere) neue Kampangne –„ YOU CANT EVICT A MOVEMENT – YOU CANT EVICT SOLIDARITY- Eine
Kampagne gegen die Repression nach dem No Border Camp in Thessaloniki -
aufmerksam machen.

-eine Kampagne in Solidarität mit den (migrantischen) Häuserkämpfen
in Thessaloniki (und anderswo).

Sie ist ab jetzt offiziell mit Pressemitteilung
(https://cantevictsolidarity.noblogs.org/post/2016/10/14/1-pressemitteilung-start-der-solidaritats-kampagne-you-cant-evict-solidarity/)
gestartet. Desweiteren versuchen wir uns mit Internetpräsenz und dem
ganzen Schnickschnak, (Flyer, und Plakate im Druck) – Gehör zu
verschaffen.

Unsere Kampangne /unser Bündniss wurde nach den drei Räumungen der
besetzten Häusern in Thessaloniki und der massenhaften Inhaftierungen
von Menschen auf der Flucht und solidarischen Aktivist*innen, die sich
daran anschlossen gegründet.

Der Fokus der Kampagne ist Antirepressionsarbeit: Awareness und
Öffentlichkeit zu schaffen für die staatliche Repression,
Unterdrückung und Kriminalisierung von Aktivist*innen und politischer
Solidarität – zum einen geht’s darum Gelder aufzutreiben, um die
Tausende von Euros, die uns bevorstehen, für Prozesskosten und
Strafgelder zahlen zu können und die Betroffenen damit nicht allein zu
lassen. Zum anderen wollen wir die Kampangne nuzten ggfls. gemeinsame
Zeichen zu setzen um gestärkt aus diesem Sommer hervorzugehen.

Auf unserem Blog:

https://cantevictsolidarity.noblogs.org/

sind weitere Infos zu den geräumten Häusern und Statements der
Besetzer*innen zu finden.

Wir freuen uns sehr, wenn ihr die Kampangne unterstützen würdet!

Erste praktische Unterstützung Eurerseits stellen wir uns
folgendermaßen vor:

Unterstützt die Kampangne/ den Aufruf durch Unterzeichnung/Unterstützung Eurer Gruppe(n) und macht sie zu Eurer eigenen Sache:

hier der Aufruf:

(deutsch)

https://cantevictsolidarity.noblogs.org/informationen-zur-kampagne-informations-about-the-campaign/

(english/in Arbeit)

https://cantevictsolidarityenglish.noblogs.org/news/

wenn ihr als Gruppe /oder Einzelperson den Aufruf unterzeichnen wollt
bitte mailt an: cantevictsolidarity@riseup.net

hier findet ihr weitere Vorschläge wie ihr die Kampangne unterstützen
könnt:

https://cantevictsolidarity.noblogs.org/wie-kannst-du-unterstutzen-how-to-support/

Desweiteren bestellt Flyer ,Plakate, Aufkleber und verbreitet sie in
Eurem Umfeld und darüber hinaus. Es wird in 2 Wochen gedrucktes
Material (Flyer etc.) geben was ab sofort von Euch bestellt werden kann:
wenn ihr Kampangnenmaterial bestellen wollt mailt an:
cantevictsolidarity@riseup.net

(Mengenangabe(n) + Lieferadressen nicht vergessen)

(z.Z gibt es (nur) Material (Vorabflyer/Plakate) zum Downloaden unter:

https://cantevictsolidarity.noblogs.org/material-for-download/

ansonsten , leitet diese mail weiter , verlinkt die Kampangne auf Euren
Homepages, und helft uns Texte ins englische/ griechische ggfls weitere
Sprachen zu übersetzen.

(Übersetzungen des Aufrufs in englisch sowie griechisch sind bereits in
Arbeit)

- desweiteren planen wir den Aufruf als gedruckten Flyer in deutsch
sowie englisch und griechisch drucken zu lassen – die ebenfalls
bereits Jetzt von Euch vorbestellt werden können!)

und last but not least: helft mit Spenden zu sammeln, bewerbt unser
Spendenkonto, organisiert Solipartys, Konzerte, mobilisiert zu den
anstehenden Prozessen, denkt Euch selber was aus!

Solidarität ist unsere Waffe!

Our passion for freedom is stronger than their prison!

solidarity!

Spendenkonto:

Rote Hilfe e.V. / OG Salzwedel

IBAN: DE93 4306 0967 4007 2383 12

BIC: GENODEM1GLS

GLS Gemeinschaftsbank eG

Verwendungszweck: Cant evict Solidarity

Dear friends*

We want to inform you about a campaign that is (finally) starting
officially now: it is called YOU CANT EVICT A MOVEMENT – YOU CANT EVICT
SOLIDARITY. Its a campaign which is in solidarity with the (migrant’s)
housing struggle and squats in Thessaloníki (Greece) and everywhere. It
was founded after the eviction of 3 housing squats in Thessaloníki on
the 27th July 2016 and a mass detention of almost 100 people who were
either on the move themselves or supporting people on the move along the
Balkanroute. The focus is to raise awareness, publicity for the
repression of activists and political solidarity as well as to raise
money to fight this re*oppression by states to keep up our capacities,
energy and „freedom“ (at least not to be detained or in trial) to
continue our common struggles. We don‘t want to leave our comrades alone
with thousands of €uros, but support each other!

Therefore, infos are being gathered and provided on the blog:
https://cantevictsolidarity.noblogs.org/

Until now, most of the stuff is in german, but there will be more info
material in english and also greek. The money shall be used to pay the
costs of court and what will be needed according to the trials.

Also it would be still important and good to know, if there are
internationally more supporting crews working on that issue to connect
each other.

Soon, material such as posters and flyer can be ordered via the email
address cantevictsolidarity@riseup.net. If you want to support the
campaign by putting the name of the group under the callout and/or being
linked on the blog, also contact the email adress or tell people you
might know from the campaign.

There is a bank account to collect the money, so please spread the word,
organize solidarity parties, inform others and make anti repression work
more famous. The more we are the stronger we are.

Our passion for freedom is stronger than their prison!

solidarity!

*

Spendenkonto:

Rote Hilfe e.V. / OG Salzwedel

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Kontakt:

cantevictsolidarity(at)riseup(dot)net
Nachricht 50 von 1209

Liebe Freund*innen und Genoss*innen, liebe Mitstreiter*innen und
Weggefährt*innen.

Wir möchten Euch hiermit auf (unsere) neue Kampangne –

„ YOU CANT EVICT A MOVEMENT – YOU CANT EVICT SOLIDARITY“ – Eine
Kampagne gegen die Repression nach dem No Border Camp in Thessaloniki -
aufmerksam machen.

-eine Kampagne in Solidarität mit den (migrantischen) Häuserkämpfen
in Thessaloniki (und anderswo).

Sie ist ab jetzt offiziell mit Pressemitteilung
(https://cantevictsolidarity.noblogs.org/post/2016/10/14/1-pressemitteilung-start-der-solidaritats-kampagne-you-cant-evict-solidarity/)
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verschaffen.

Unsere Kampangne /unser Bündniss wurde nach den drei Räumungen der
besetzten Häusern in Thessaloniki und der massenhaften Inhaftierungen
von Menschen auf der Flucht und solidarischen Aktivist*innen, die sich
daran anschlossen gegründet.

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Öffentlichkeit zu schaffen für die staatliche Repression,
Unterdrückung und Kriminalisierung von Aktivist*innen und politischer
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(deutsch)

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Nachricht 50 von 1209

08.12. | InfoVa | AZADI!

Seit dem Verbot kurdischer Organisationen und Vereine im November 1993 wurden und werden tausende Menschen kurdischer Herkunft kriminalisiert. Razzien, Vereinsverbote- und durchsuchungen, Verhaftungen und polizeiliche Aufforderungen zur Denunziation gehören zum Alltag.
Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Menschenrechtsorganisationen, politischer Parteien, Anwaltsvereinigungen und der Kurdistan- und internationalen Solidaritätsbewegung veröffentlichten im November 1994 einen Aufruf zur politischen und materiellen Unterstützung der hier verfolgten Kurdinnen und Kurden.
Aus dieser Initiative entstand im April 1996 der Verein AZADI.

18:30 Uhr lecker veganes Essen

19:00 Uhr Vortrag über die Arbeit von AZADI e.V.

AZ Kim Hubert (altperverstraße 32/34 | 29410 salzwedel)

# no borders # no nations # just people #

# no borders # no nations # just people #

Liebe Freund*Innen und Freund*e,

wir wenden uns heute mit einem etwas ungewöhnlichen Anliegen an Euch mit
der Bitte um Eure Unterstützung.

Uns erreichen in den letzten Tagen vermehrt verzweifelte Hilferufe von
befreundeten Aktivist*Innen, die sich momentan an der kroatischen/
serbischen und slowenischen Grenze befinden, wo derzeit täglich tausende
Geflüchtete, die vor Not, Elend und Krieg geflohen sind – teilweise seit
Tagen – Hunger, Regen und Kälte ausgesetzt sind. Die Situation ist
dramatisch – es fehlt an allem.

Nachdem Ungarn seine Grenzen inzwischen komplett abgeriegelt hat, ist die
Durchreise auf der sog. Balkanroute offensichtlich noch beschwerlicher
geworden. Uns erreichen Meldungen von völlig erschöpften, ausgehungerten,
durchnässten und teilweise dehydrierten Menschen die am Ende Ihrer Kräfte
sind. Unter Ihnen viele Familien mit Kindern, die seit Tagen im Regen
ausharren.

Aus dem Wendland hatten sich vor kurzem bereits 2 Gruppen mit
AktivistInnen auf den Weg gemacht, um dort praktische Unterstützung zu
leisten.

Auch aus der Region Altmark sowie aus Hannover haben sich derzeit Menschen
zusammengefunden, die mit 4 Transportern im Aufbruch begriffen
sind, um durch die Bereitstellung von Verpflegung und technischer
Infrastruktur vor Ort konkrete Hilfe zu leisten und so die Menschen auf
der Flucht bei der Überwindung der Grenzen praktisch zu unterstützen.

Momentan dringend benötigt werden Zelte, Decken, Schlafsäcke, Isomatten,
Schuhe, Strümpfe, Regencapes und Planen – welche ab sofort beim eXchange
e.V. in Salzwedel abgegeben werden können. (dem neuen Verein in dem
Geflüchtete sowie Menschen von hier gemeinsam Geflüchtete unterstützen.)
(Altperverstr. Nr. 7 ,Öffnungszeiten: täglich zwischen 15-18.00 Uhr) Nach
wie vor können die benötigten Materialien auch weiterhin im Gasthof
Meuchefitz im Wendland abgegeben werden.

Durch die Erfahrungen unserer Freund*Innen aus dem Wendland hat sich
herausgestellt das es günstiger ist, Lebensmittel direkt vor Ort
einzukaufen, auch um mehr Platz für andere dringend benötigte Materialien
zu haben.

So hat es sich als optimal herausgestellt, u.a. schnelle mobile Küchen
einzurichten, die die teilweise völlig erschöpften Menschen vor Ort mit
Gemüsesuppen und heißen Getränken versorgen können.

Wir bitten daher alle unsere Freund*Innen uns bei unserem Vorhaben nach
Kräften und Möglichkeiten zu unterstützen und bitten Euch zu überlegen
wie und wo ihr in Eurem Umfeld evtl. Geld besorgen könnt, damit wir unser
Vorhaben verwirklichen können.

Außerdem wäre es super wenn Ihr diesen Aufruf möglichst breit streuen/
weiterleiten könntet. Also schmeißt Eure e-mailverteiler an, nehmt Eure
Telephone in die Hand, denkt Euch selber was aus, informiert Euch
,organisiert Euch, fahrt selber los.

Infos zur Situation an den Grenzen:
http://bordermonitoring.eu/
http://balkanroute.bordermonitoring.eu/

Spendenkonto:
Rote Hilfe e.V. / OG Salzwedel
KTNr.: 400 723 8312
BLZ: 430 609 67
iban: DE93 4306 0967 4007 2383 12
bic : GENODEM1GLS

GLS Gemeinschaftsbank eG
Verwendungszweck: just people

…manche zählen Geld…

…wir zählen auf Solidarität!

*einige Freund_innen aus der Altmark und dem Wendland

*der Aufruf wird unterstützt von: Rote Hilfe e.V./ Ortsgruppe Salzwedel
und der VolXküche Hannover

--
Rote Hilfe e.V. OG Salzwedel c/o
AZ Altperverstr.34
29410 Salzwedel

salzwedel@rote-hilfe.de
http://rotehilfesalzwedel.blogsport.de

Spendenkonto:

Rote Hilfe OG Salzwedel
KTNr.: 400 723 8312
BLZ: 430 609 67

iban: DE93 4306 0967 4007 2383 12
bic : GENO­DE­M1GLS

GLS Gemeinschaftsbank eG

orts­grup­pen­treff:

Sprechstunden/ Orts­grup­pen­treff:

jeden 1. Donnerstag im Monat / AZ Kim Hubert
19.00 Uhr : Un­ter­stüt­zungs­fall­be­ar­bei­tung
[also wenn ihr Hilfe wegen Re­pres­sio­n braucht]
19.00 Uhr -open end: ak­tiv­en­tref­fen der Ortsgruppe

13.10. | InfoVa | GefangenenMassaker im Iran

Infoveranstaltung am 13.10. im Autonomen Zentrum Salzwedel im Rahmen der
Veranstaltungsrundreise zu den Hintergründen des Gefangenenmassakers im Iran 1988

Es ist bald 27 Jahre her, als es im Iran zu einer der grauenvollsten Wellen von Massenhinrichtungen des islamischen Regimes kam. Die Zeit nach 1979, in der die anti-imperialistischen KämpferInnen nach der Beseitigung der Schah-Diktatur die Luft der Freiheit atmen konnten, war nur kurz.
Eine dieser Exekutionswellen wurde – von langer Hand geplant – in ca. neun Wochen zwischen August und Oktober 1988 durchgeführt. Eine genaue Zahl der Ermordeten konnte bis heute nicht ermittelt werden. Selbst die Angaben der zuverlässigeren Quellen schwanken zwischen mehreren Tausend bis zu 30.000 Hinrichtungen nur für diese kurze Zeitspanne. Betroffen waren die Mitglieder und Anhänger der kommunistischen Organisationen. Aber auch die reformistische Linke und tausende der islamistischen Volksmujahedin, die jeweils eine Zeitlang das Mullah-Regime unterstützt haben, wurden exekutiert.
Für was standen die revolutionären Linken ?
Nach dem Sturz des Schah-Regimes Anfang 1979 bauten die Volksfedaien in zwei Republiken des Vielvölkerstaats Iran räte-ähnliche Struktuern auf kommunistischer Basis auf. Heute sind diese großen Errungenschaften in der Geschichte der revolutionären Linken nicht mehr vorhanden.
Diese befreiten Gebiete konnten vom iranischen Regime zerschlagen werden, da diese Strukturen für die damaligen imperialistischen Staaten eine Bedrohung darstellten und deshalb vom Mullah-Regime mit ausländische Unterstützung zerschlagen werden konnten.

Ab 18:30 wird es leckeres veganes Essen gegen Spende geben.

Ab 19:00 referieren:
Kamal, ein iranischer Genosse, Mitglied der damaligen Volksfedaien.
Zusätzlich wird ein Mitglied des „Netzwerks Freiheit für alle politischen Gefangenen“ die Bedeutung skizzieren, die die revolutionären Kämpfe des Iran für das Entstehen der anti-imperialistischen Bewegung in der BRD hatten.

20.März – InfoVa zum Tag der Politischen Gefangenen

Da dieses Jahr unglücklicherweise die Eröffnung der EZB auf den 18.03. fällt wird unsere InfoVA am 20. März stattfinden.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des 18.März wird Wolfgang Lettow, vom GefangenenInfo, über politische Gefangene und Knastkämpfe in der Vergangenheit berichten und die Frage des Unterschieds zu „heute“ erörtern, sowie über aktuell einsitzende politische Gefangene berichten. Anschließend werden wir gemeinsam politischen Gefangenen Postkarten schreiben.

20.03.2015 | AZ Salzwedel & RoteHilfe Salzwedel
18:00 Uhr | Essen für Alle
18:45 Uhr | Vortrag anschließend Gefangenen schreiben

PM: Anquatschversuch des Verfassungsschutzes in Salzwedel

Am Mittwoch Vormittag, den 04.02.2015, kam es in Salzwedel zu einem
Anquatschversuch durch den Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt.

Um 11 Uhr klingelte es bei einem Genossen in dessen Wohnung. Vor der Tür
standen zwei Männer mittleren Alters, die sich als Mitarbeiter des
Innenministeriums Sachsen-Anhalt ausgaben.

Aus anfänglicher Verunsicherung ließ der Genosse die beiden
Geheimdienstmitarbeiter auf ihr Drängen in seine Wohnung. In der Wohnung
offenbarten sie dann ihr wahres Anliegen. Nämlich das Einholen von
Informationen über linke Strukturen in Salzwedel.

Für die Weitergabe von Informationen (Namen, Adressen, Gruppentreffen,
Aktionen etc.) wurde dem Genossen bis zu 400,00€ als „Belohnung“ für
Spitzeltätigkeiten in Aussicht gestellt.

Der Genosse lehnte das Angebot entschieden ab und verwies die Männer der
Wohnung.

Karin Schmidt von der Roten Hilfe Salzwedel in einer ersten Reaktion:

„Was die konkrete Intention des Verfassungsschutzes war, mit dem Genossen
in Kontakt zu treten ist reine Spekulation. Solche „Gespräche“ bzw.
Anquatschversuche dienten aber neben dem Versuch tatsächlich Einblicke und
Informationen in und über linke Strukturen zu bekommen, nicht zuletzt auch
der Einschüchterung, nicht nur der betroffenen Person, sondern ebenso des
entsprechenden Umfeldes.“

Der „einzig richtige Umgang“ mit solchen Ereignissen sei deshalb – wie
Schmidt von der Roten Hilfegruppe Salzwedel weiterhin betont : „ jegliche
Kooperation mit den Geheimdiensten konsequent zu verweigern“.

„Am besten die Schlapphüte gar nicht erst in die Wohnung lassen!“ – so
Schmidt weiter.

Des weiteren rät die Ortsgruppe der Rote Hilfe e.V. / OG Salzwedel
Anquatschversuche seitens der Geheimdienste unbedingt öffentlich zu machen
um sie dadurch ins Leere laufen zu lassen.

Falls also noch weitere Menschen in den letzten Tagen ähnliche
Anquatschversuche erlebt haben – oder in Zukunft davon betroffen sind –
raten wir allen Betroffenen „Begegnungen“ dieser Art öffentlich zu machen
und Kontakt zu einer Antirepressionsgruppe (z.B. der Ortsgruppe der Roten
Hilfe e.V. und/oder dem EA (Ermittlungsausschuss) aufzunehmen.

Solltet also auch ihr in Zukunft davon betroffen sein und vom
Verfassungsschutz (VS) oder ähnlichen Behörden angequatscht werdet, so
gilt:

*Anna und Arthur halten`s Maul!
*Lass dich/ Lasst Euch auf kein Gespräch mit dem Geheimdienst ein!
*Gib keinerlei Auskünfte! Mach Anwesende oder NachbarInnen auf sie
aufmerksam!
*Schick sie weg, lass sie stehen, schmeiß sie Raus, lach sie aus!
*Fertige sofort ein Gedächtnisprotokoll und eine Personenbeschreibung an.
*Wenn es bei euch oder in eurem Umfeld ebenfalls Anquatschversuche
gibt/gab, macht das konsequent öffentlich!

Gemeinsam sind wir stark – Solidarität ist eine Waffe!

Rote Hilfe e.V. / Ortsgruppe Salzwedel